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BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
Bild Verfasst: 24 März 2010 12:39
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Ich habe die Ergebnisse dieser Feldmessungen gelesen. Dabei waren einige Betroffene vor Ort und gaben an, den BT zu hören. Die Wissenschaftler nahmen Feldmessungen zur gleichen Zeit vor. Bei den Ergebnissen wurden Schwankungen im Schall festgestellt, die von den Betroffenen nicht angegeben wurden. Nun wird u.a. deshalb die Möglichkeit des Infraschalls ausgeschlossen.

Ich denke, daß das Problem grundsätzlich ein anderes ist. Das Ohr nimmt Frequenzen in Lautheit und Differenzierung unterschiedlich wahr. Ein einfaches Beispiel: Eine Sopranistin singt sehr hohe Töne, die wir noch wahrnehmen können. Ein Textverständnis ist in der Hähe jedoch nicht mehr möglich, weil wir die Vokale nicht mehr unetrscheiden können. Dies liegt am Aufbau des Klanges mit seinen Partialtönen und Formanten, die auch für unser Musikverständnis eine große Rolle spielen und für die Harmonielehre entscheidend sind. Die Sopranistin singt also in dieser hohen Lage nur noch Koloraturen. Warum sollen wir also unbedingt die Schwankungen der Feldmessungen wahrnehmen, wenn wir vielleicht nur Partialtöne des eigentlichen Grundtons hören?

Deshalb ist eine Transponierung des BTs nicht sinnvoll, weil die Verarbeitung des Ohres in den tiefen Frequenzen eine andere, noch nicht erforschte sein könnte. Alle bisherigen Untersuchungen gingen also davon aus, daß man den BT einfach in den üblichen Hörbereich übertragen könnte. Aus meiner Sicht ist das falsch.

Eine bessere Methode wäre, wenn das technich möglich ist:
Eine relativ große Gruppe trifft sich an einem Ort, wo sie den BT hören, unabhängig von weiteren körperlichen Symptomen. Es gibt ein Aufzeichnungsteam, daß das gesamte Frequenzspektrum nach Schall absucht und aufzeichnet. Dabei spielt die Richtung des Schalls zunächst keine Rolle, denn wie alle aus dem Hifi-Bereich wissen, sind die Bässe ungerichtet und können durch eine in irgend einer Ecke stehende Bassbox wiedergegeben werden. Diese Feldmessungen werden dann Betroffenen ähnlich wie bei einer ganz normalen Hörprüfung an einem anderen Ort unabhängig von der Situation vrogespielt, natürlich darf es dort nicht brummen. (solche Orte gibt es zahlreich) Erhält man das gleiche Ergebnis, daß der Schall bestätigt wird, kann der Schall auseinandergenommen werden und untersucht werden, welchen Partialton wir hören, welcher der dazugehörige Grundton sein könnte, welcher Ursache dieser Grundton entspringt.
Wir brauchen nur die analytischen Wissenschaftler dazu.

Was denkt Ihr darüber? Wir müssen nach Gemeinsamkeiten suchen.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 28. Jun 2007, 13:43 


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