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 Betreff des Beitrags: Brummton von Wohngiften?
BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
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Hallo Leute

Habe gestern die Sendung "Visite" gesehen.
Dort zeigten sie einen Bericht über eine junge Frau, die in eine Dachwohnung gezogen ist, wo es sichtbare Holzbalken gab.

3 Monate später bekam sie Schlafstörungen, Herz-Rhytmusstörungen, Herzrasen, Gelenkschmerzen die mit der Zeit immer schlimmer wurden und einen schlimmen Tinnitus.

Es begann eine lange Ärzte-Odyssee. Niemand konnte etwas finden und ihr helfen, bis sie auf eine Ärztin stiess, die selber durch diese Hölle gegangen war und ihr den Tip gab, die Balken auf Holzschutzmittel untersuchen zu lassen.

Die Frau schickte daraufhin eine Holzprobe an die Stiftung Warentest. Als das Ergebnis kam, fiel sie aus allen Wolken. Die Balken in ihrer Wohnung waren mit Holzschutzmitteln hochgradig vergiftet. Sie fand danach heraus, dass dort vor 20 Jahren 500 Liter giftige Holzschutzmittel verarbeitet worden waren.

Sie zog sofort aus dieser Wohnung aus und von da an ging es ihr Tag für Tag immer besser. Es sind noch nicht alle Symptome wieder ganz weg, da der Körper scheinbar nach so langer Zeit das Gift erst mal langsam wieder loswerden muss. Die Rede war unter anderem von Nervenschädigungen durch das Gift.

Ich sehe bei mir einige Parallelen zu diesem Fall. Als ich vor 6 Jahren hier eingezogen bin, sind bei mir ca. 6 Monate später sämtliche Symptome gleichzeitig aufgetreten:

- Schlafstörungen
- Gelenkschmerzen (die sich seitdem kontinuierlich verschlimmern)
- Brummton mit Tinnitus (Pfeifton im re. Ohr)
- Herzstolpern/-Rhythmusstörungen
- ab und zu Herzrasen

Die Parallelen finde ich erschreckend, da ich in meiner Wohnung auch diese sichtbaren, alten Balken habe und auch sonst viel Holz (Decken). Zwar nicht ganz so viel, wie es bei dieser Frau in der Wohnung der Fall war, aber doch einiges. Das meiste davon im Schlafzimmer, welches ein hohes spitz zulaufendes Dach hat, das praktisch nur aus diesen Balken besteht. Im Wohnzimmer einige Querbalken und eine Holzdecke, die auch mit irgendwas gestrichen ist. Sieht aus wie Beize oder so.

Das würde einiges erklären, z.B. wieso der BT noch schlimmer wird, sobald ich mich ins Bett lege. Es würde auch den "Reiseeffekt" erklären. Die Male, die ich mehrere Tage von zu Hause weg war, ging der BT nach kurzer Zeit weg. Sobald ich wieder daheim war, fing er nach 1-2 Tagen wieder an. Auch wenn ich aus dem Haus gehe (frische Luft) wird der BT weniger...sobald ich wieder ins Haus komme, wird er schlimmer.

Ich werde jetzt auch mein Holz überprüfen lassen, um Klarheit darüber zu bekommen. Wenn es das nicht ist...umso besser. Aber könnte ja sein!

Wie sieht es bei euch aus...habt ihr auch Holzbalken oder -decken in der Wohnung?

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LG neplimaus [hk]

"Diskussion ist die Kunst, wohlüberlegt aneinander vorbeizureden."


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Verfasst: 28. Jun 2007, 13:43 


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
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Hallo neplimaus,

Zitat:
3 Monate später bekam sie Schlafstörungen, Herz-Rhytmusstörungen, Herzrasen, Gelenkschmerzen die mit der Zeit immer schlimmer wurden und einen schlimmen Tinnitus.
Die Frau schickte daraufhin eine Holzprobe an die Stiftung Warentest. Als das Ergebnis kam, fiel sie aus allen Wolken. Die Balken in ihrer Wohnung waren mit Holzschutzmitteln hochgradig vergiftet. Sie fand danach heraus, dass dort vor 20 Jahren 500 Liter giftige Holzschutzmittel verarbeitet worden waren.


Es spricht wirklich mehr für ein Mobilfunk (Funk) Problem. Hauptsächlich Herzrasen und Tinitus und Gelenkschmerzen aufgrund der Durchblutungsproblemen auch.

Immerhin war der Gift vor 20 Jahren verarbeitet, da mußte das meiste schon lange weg sein (weggelüftet).

Ich will aber jetzt nicht immer recht haben, es scheint mir plausibel. Noch dazu Dachwohnung mit Holzbalken, also kein Schutz von der Strahlung oder elektrischen Feldern.

Wie war es in der Vergangenheit, da hat man mehr Gifte verwendet. Gabs damals Tinitus davon?

Kurze Recherche: OK, ich gebe zu es ist auch denkbar. Hier mögliche Ursachen für Tinitus: (Gifte sind auch dabei)

http://www.lifeline.de/llspecial/tinnit ... 45262.html
Zitat:
Folgende organische Erkrankungen können der Grund für die quälenden Töne sein:

* Veränderungen an den Halswirbeln oder Kiefergelenken
* Hals-Nasen-Ohren-Infektionen und Erkältungen
* Nahrungsmittelallergie
* Herz-Kreislauferkrankungen
* Diabetes
* Vergiftungen
* Tumore
* Morbus Menière - eine Erkrankung des Innenohres mit Drehschwindel und Schwerhörigkeit

Die gezielte Ursachenforschung und Auswahl der geeigneten Behandlung liegt bei den behandelnden Fachärzten.

Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass der eigentliche Auslöser ihres Leidens der alltägliche Stress ist. Tag für Tag sind sie zahlreichen optischen und akustischen Außenreizen ausgesetzt, die sich nicht einfach ausschalten lassen. Das führt zu Stress und löst im Organismus folgende Reaktionskette aus:

* Das Stresshormons Kortisol wird vermehrt ausgeschüttet.
* Kortisol verengt die Blutgefäße und verschlechtert damit die Fließeigenschaften des Bluts.
* Das Blut wird dicker und kann sogar gerinnen.
* In den kleinen Gefäßen des Innenohres kann es so zum Gefäßverschluss kommen.
* Die Folge kann ein Tinnitus oder sogar ein Hörsturz (Infarkt des Innenohres) sein, der im Krankenhaus behandelt werden muss.


Gruß Sagitarius


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
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Hallo Neplimaus,
schließe mich Sagitarius Einschätzung an, d.h. ich glaube auch eher an den Mobilfunk.
Ich wohne/schlafe auch direkt unterm Dach, es ist aber weit und breit kein Holzbalken/Holz zu sehen. Schlechte alte 50er Bausubstanz
mit dünnen unisolierten Wänden. Auch normale Geräusche, z.B. wenn ein Auto vorbeifährt machen sich mächtig bemerkbar. Auch Foren-Mitglied Sassenach wohnt unterm Dach. Die von Dir beschriebenen Symptome (ausser Gelenkschmerzen) fingen bei mir auch an als der Mobilfunkmast in meiner Nähe aufgerüstet hatte. Hab schon diverse Berichte im Internet gelesen, wo z.B. auch einer schreibt, dass der Brummton anfing, nachdem Techniker am Mast in der Nähe "rumgewerkelt" hätten...


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BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
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Sagitarius hat geschrieben:
Immerhin war der Gift vor 20 Jahren verarbeitet, da mußte das meiste schon lange weg sein (weggelüftet).


Das ist eben nicht so!

Es geht auch nach 100 Jahren nicht weg. Sie haben gesagt, dass solche Holzschutzmittel-Gifte gar nicht mehr weggehen und über viele Jahrzehnte das Gift kontinuierlich freigesetzt wird.

Die Frau musste sogar ALLES in der Wohnung lassen, weil alles vergiftet war...Möbel, Kleidung, alles!

Ich sage ja auch nicht, dass es nicht doch der Mobilfunk sein kann.
In meinem persönlichen Fall schliesse ich jedoch die Wohngift-Variante nicht aus.

Ich werde auf jeden Fall diese Wohngifte-Analyse machen lassen. Wie gesagt, wenn es das nicht ist, dann kann ich das bei mir wenigstens als mögliche Ursache definitiv ausschliessen.

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LG neplimaus [hk]

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2007, 13:43 
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Hallo Neplimaus,

zunächsteinmal, akkustische Wahrnehmungen haben m.E. nichts mit Kontaminationen zu tun, die in Holz oder sonstigen Baumaterialien stecken können. Unser aller lästiger Freund der Brummton wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dadurch nicht ausgelöst.

Auf alle Fälle solltest Du der Sache auf den Grund gehen und abklären lassen, ob in Deiner Wohnung irgendwelche Schadstoffe vorhanden sind, die körperliche Beschwerden auslösen können!

Man bedenke nur wieviele Jahre es gedauert hat bis der Skandal mit den Holzschutzmitteln ans Tageslicht gekommen ist. Soweit ich weiß war hier Professor Erich Schöndorf als Staatsanwalt in dem legendären Holzschutzmittelprozeß tätig! Inzwischen hat er sich m.W. auch dem Mobilfunkthema angenommen.

Grüße aus Brummton-City
Silence
;)


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