http://networkedblogs.com/hUtVXNachgewiesen: Mobilfunk mitverantwortlich für Bienensterben
Im Zeitraum von Februar bis Juni 2009 führte Daniel Favre über 80 mal in fünf Bienenhäusern an zwei verschiedenen Standorten (in Morges und d´Epalinges in Waadt) dasselbe Experiment durch:
Es wurden jeweils auf zwei Bienenhäusern Handys platziert, die miteinander kommunizieren sollten. Währenddessen wurden die Piepstöne gemessen und analysiert, die die Bienen von sich gaben.
Blieben die Handys im Standby-Modus betrug das Summen der Bienen eine Frequenz von etwa 450 Hertz. Telefonierten die Handys aber miteinander, steigerte sich die Frequenz des Summens nach etwa 35 Minuten auf über 4000 Hertz! Wurde die Kommunikation abgebrochen, pendelte sich die Frequenz innerhalb von 3 Minuten auf das ursprüngliche Niveau ein.
Mobilfunk steigert den Gesang der Arbeiterinnen, was ein klares Zeichen dafür ist, dass sie gestört werden. Die Bienen-Kolonie fühlt sich gestört (bzw. bedroht) und schwärmt in weiterer Folge aus. Verlässt die Kolonie den Stock etwa noch mit der alten Königin, weil die zukünftige Königin keine Zeit hatte während des Winters heranzuwachsen, ist sie dem Tode geweiht.
Die zahlreichen Mobilfunkmasten haben eindeutig einen katastrophalen Einfluss auf die Bienenvölker und da die Bienen für die Bestäubung für den größten Teil unserer Nahrungsmittel zuständig sind, sollten wir uns schleunigst überlegen, wie wir dieser Entwicklung entgegenwirken können.
Mobilfunk ist aber nur eines der Übel von vielen…