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 Betreff des Beitrags: Drohnen
BeitragVerfasst: 20. Juli 2011, 22:57 
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Ich höre den Brummton seit dem: 0- 0-1999
Ich denke mal mit denen müssen wir uns auch noch auseinandersetzen in den nächsten Jahren.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/technik/tid-21581/riesendrohne-der-erste-europaeische-flugroboter_aid_605673.html

Wenn in diesen Tagen das lang erwartete Flugzeug auf dem Flugplatz beim bayerischen Manching gelandet ist, wird kein Crewbus benötigt. Denn bei der Maschine von der Größe einer Boeing 737 handelt es sich um eine Drohne. Der weltgrößte Flugroboter reist nonstop aus dem fernen Kalifornien an, der ungewöhnliche Flieger könnte aber locker noch weitere Strecken zurücklegen. Bis zu neun solcher Hightech-Flugvehikel sollen bei der Bundeswehr schon im kommenden Jahr aufwändige bemannte Systeme ersetzen. Die Aufklärungs-Maschine mit der Bezeichnung „Euro Hawk“ ist aber nur ein Vertreter der immer zahlreicher am Himmel auftauchenden UAV´s, den Unmanned Air Vehicles.

Sie sehen manchmal aus wie Flugzeuge, dann wieder wie futuristische Raumschiffe. Schnell und groß wie eine moderne Boeing oder in bescheidener Miniaturform von Hand gestartet: Die unbemannten Maschinen gehören immer mehr zu unserem Himmel, an dem sich lange Zeit nur von Piloten gesteuerte Flugapparate aufgehalten haben. Militärs und Forscher leiteten die Entwicklung der pilotenlosen Flugzeuge ein. Jetzt ist das Erscheinen von fern- oder computergesteuerten Fracht – und Passagiermaschinen nur noch eine Frage der Zeit.

MIlliardengeschäft mit Flugautomaten
Ob auf Grenzpatrouille, im Aufklärungseinsatz über Spannungsgebieten oder als Tötungsmaschine gegen Talibanführer, die „Unmanned Aerial Vehicle“ – kurz UAV – sind gefragt wie nie zuvor. Weil der Bedarf bei den Armeen in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat, blüht das Milliardengeschäft mit den Flugautomaten. Denn mittlerweile nutzen über vier Dutzend Länder die Drohnen regelmäßig für ihre Militär-Einsätze. Noch dominieren in der stetig wachsenden Branche Hersteller aus den Vereinigten Staaten und Israel. Europäische Konzerne wie EADS versuchen jetzt, im globalen Handel mit den pilotenlosen Fliegern mitzumischen. Bei Flugshows stehlen die futuristisch anmutenden UAV-Flugzeuge den konventionellen pilotengesteuerten Maschinen die Schau. Denn das Kürzel steht für die Zeit nach der bemannten Luftfahrt. Sie wurde Experten zufolge schon längst eingeläutet, denn die crewlosen Maschinen tauchen immer öfter am Himmel auf. Forscher tüfteln an neuen Systemen, um Piloten überflüssig zu machen.

Erste Exemplare solcher mobilen Geräte tauchten bereits während des Vietnamkriegs auf. Viele sind gerade mal so groß wie ein Modellflugzeug, andere bringen es auf die Dimensionen eines Passagierflugzeugs. Der Riese unter ihnen, der rund 30 Millionen Euro teure Global Hawk, startet und landet – im Gegensatz zu einfacheren Systemen – vollkommen selbstständig. Diese für die Militärs unentbehrlich gewordene Hightech-Plattform, bestückt mit Radar und optischen Systemen, kann in Höhen weit über dem Passagierluftverkehr fast zwei Tage lang ganze Länder ausspionieren. Dieser riesige Flug-Roboter mit der Bezeichnung RQ-4, der einmal das legendäre Spionageflugzeug U-2 ablösen soll, bestand bereits beim Irak-Krieg im Jahr 2003 seine Feuerprobe.

Auf der zweiten Seite in dem Link:
....
Die 90 Millionen Euro teure Maschine vom Gewicht eines Businessjets kann fast 20 000 Meter hoch und anderthalb Tage lang in der Luft bleiben. Etwa um für die Bundeswehr gegnerisches Radar aus der Ferne zu erfassen oder feindlichen Funkverkehr abzuhören. Wie ein elektronischer Staubsauger ermitteln die Sensoren verschiedenste Emissions-Quellen und übertragen die Informationen zur Erde. Diesen Job erledigte bislang die fast vier Jahrzehnte alte Breguet Atlantic BR-1150M mit Hilfe einer zwölfköpfigen Besatzung. Solche Einsätze galten bislang wegen der Gefahren für Leib und Leben der Crews als besonders heikel. Außerdem bereitet sich ein Luftwaffen-Geschwader darauf vor, innerhalb der nächsten beiden Jahre seine obsolet gewordenen Aufklärungs-Jets des Typs Tornado gegen unbemannte Maschinen auszutauschen.
....
Das System verfügt nicht nur über die neueste Verteidigungselektronik, sondern soll auch alle Anforderungen an ein modernes Verkehrsflugzeug wie etwa Festigkeit und Redundanz erfüllen. Dazu gehört unter anderem das beim Zivilverkehr übliche Zusammenstoßwarngerät TCAS, das vor Kollisionen warnt und Ausweichempfehlungen anzeigt.

Seite 3
...
Schon beklagten US-Generäle deshalb den viel zu hohen personellen Aufwand bei jedem UAV-Aufstieg. Manche der Flugzeuge erwiesen sich zudem als zehnmal so absturzanfällig wie konventionelle Kampfjets. Systemstörungen, Computerfehler und menschliches Versagen machen den Betreibern zu schaffen. Gegen Beschuss durch die Flugabwehr können sich bisherige Flugzeuge kaum wehren. Außerdem drohen etwa die US-Geheimdienste in der rapide angewachsenen Datenflut zu ertrinken. So liefern allein die in Afghanistan fliegenden Predator- und Reaper-Drohnen täglich etwa 400 Stunden an Videomaterial. Die Übertragung dieser Informationen an Bodenkontrollstationen in die Vereinigten Staaten belegt Unmengen an Kommunikationsleitungen. Militärexperten rechnen damit, dass solche Flugkörper eines Tages auch Terroristen in die Hand fallen.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 20. Juli 2011, 22:57 




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 Betreff des Beitrags: Re: Drohnen
BeitragVerfasst: 21. Juli 2011, 23:22 
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Beiträge: 517
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400 Stunden Video-Material von den kargen Bergen, und ab und zu mal eine hungrige Ziege, super.
Und die Leute, die das alles ansehen, schlafen dabei ein, oder kucken heimlich was anderes.
Und wenn sie was finden, glaubts der Chef nicht, weil der grad von was anderem träumt.
Außerdem kanns niemand übersetzen, und der Afghane, der das übersetzen soll, erzählt auch nur was er will.

Dann fallen die Dinger auch noch so oft runter.

Nur den Dreck, den die machen, für nix, den kriegen wir alle ab.


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Business, Computer, Erde, Flug, Ford, Job, Mobile, Mode

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