Brummton in Bochum?
Bochumer entschuldigt sich für Notruf im Traum
Bochum, 18.10.2011, Bernd Kiesewetter
Bochum. So eine traumhafte E-Mail wie am Dienstagmorgen bekommt die Bochumer Polizei nur selten. Ein Mann hatte während eines nächtlichen Traumes den Notruf 110 gewählt und eine sonderbare Geschichte erzählt. Dafür hat er sich am Morgen danach sofort entschuldigt.
Ein Mann aus Altenbochum hat sich Dienstagfrüh um 7 Uhr per E-Mail bei der Polizei entschuldigt - weil er im Traum den Notruf alarmiert hatte.
Nach dem Aufstehen hatte er im Display seines Telefons mit Schrecken gesehen, dass er in der Nacht zuvor um 1.57 Uhr die Rufnummer 110 gewählt hatte. Sofort schoss es ihm in den Kopf, dass er einen heftigen Traum gehabt hatte. Darin war die Federkernmatratze seines Bettes durch elektromagnetische Wellen in Schwingung gebracht worden - ausgelöst durch einen Kleintransporter, der unter seinem Fenster herfuhr. Danach hatte er der Polizei alles im verschlafenen Ton erzählt. Das Telefonprotokoll der Leitstelle hat alles aufgezeichnet.
Polizeisprecher Volker Schütte kann dem Mann natürlich nicht böse sein. „Insofern nehmen wir die Entschuldigung des Bochumers an und wünschen ihm für heute eine ruhige und vor allem traumfreie Nacht.“
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